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... eine Gruppe Gleichgesinnter in Sachen Schreiben.
Sie träumen davon, ein Kinderbuch oder eine Autobiografie zu schreiben.
Sie wollen schreibend äußere und innere Landschaften erkunden.
Sie stocken in der Mitte einer Facharbeit oder einer Kurzgeschichte.
Sie müssen für Ihre Firma einen Homepagetext entwickeln.
Sie brauchen einen Flyer für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Sie sollen für Ihre Abschlussarbeit ein Exposé schreiben.
Sie möchten Methoden gegen Schreibprobleme kennen lernen.
Sie brauchen Hilfe bei der Textkorrektur.
Sie möchten alle Gebrauchsmöglichkeiten des Wortes kennen lernen.
Sie glauben, dass es Zeit ist, mit dem Schreiben zu beginnen.

Kirsten Alers

Schreibpädagogin seit 1993
Diplompädagogin
Literacy Manager
Journalistin

Fachbuch zur Schreibgruppen­pädagogik

Kirsten Alers: Schreiben wir! Eine Schreibgruppenpädagogik
Erschienen im Schneider Verlag Hohengehren
2. korrigierte Auflage 2018, ISBN 978-3-8340-1874-8


Schreib-Blog

18. März 2019

Im Kasseler Stadtmuseum

Tragbare Feldbüchereien für die Front

Gestern besuchte ich mit meiner Donnerstagsschreibwerkstatt die Ausstellung 1918: zwischen niederlage und neubeginn im Stadtmuseum Kassel. In der ,Schützengraben-Abteilung’ war eine Tragbare Feldbücherei ausgestellt – noch nie hatte ich von so etwas gehört.
„Auf Anregung eines Soldaten entwickelte Reclam 1914 die ,Tragbare Feldbücherei. Eine Auswahl für Schützengraben und Standquartier aus Reclams Universal-Bibliothek’. Es erschienen fünf verschiedene Büchereien mit je 100 Nummern (nicht 100 Heften), darunter auch einige Doppelnummern, jeweils zum Preis von 20 Mark. Die Feldbüchereien bestanden aus festem, handlichem Karton und verfügten über eine Trage- und eine Verschlussvorrichtung.“ (Quelle: Literarisches Museum e.V., Leipzig)
Gemütliches Lesen im Schützengraben? Die Klassiker an der Front? Wozu? Zur Ablenkung vom großen Donnern, vom eigenen Zittern? Zur Erbauung oder um die Hoffnung auf ein Danach nicht zu verlieren? Mir entschlüpft ein bitter-sarkastisches Auflachen, weiß ich doch, dass im 1. Weltkrieg Millionen Soldaten vergeblich auf ein Danach gehofft haben – immerhin durften sie vorher Goethe und Schiller, vielleicht sogar Heines Wintermärchen lesen, pah!

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