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... eine Gruppe Gleichgesinnter in Sachen Schreiben.
Sie träumen davon, ein Kinderbuch oder eine Autobiografie zu schreiben.
Sie wollen schreibend äußere und innere Landschaften erkunden.
Sie stocken in der Mitte einer Facharbeit oder einer Kurzgeschichte.
Sie müssen für Ihre Firma einen Homepagetext entwickeln.
Sie brauchen einen Flyer für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Sie sollen für Ihre Abschlussarbeit ein Exposé schreiben.
Sie möchten Methoden gegen Schreibprobleme kennen lernen.
Sie brauchen Hilfe bei der Textkorrektur.
Sie möchten alle Gebrauchsmöglichkeiten des Wortes kennen lernen.
Sie glauben, dass es Zeit ist, mit dem Schreiben zu beginnen.

Kirsten Alers

Schreibpädagogin seit 1993
Diplompädagogin
Literacy Manager
Journalistin

Fachbuch zur Schreibgruppen­pädagogik

Kirsten Alers: Schreiben wir! Eine Schreibgruppenpädagogik
Erschienen im Schneider Verlag Hohengehren
2. korrigierte Auflage 2018, ISBN 978-3-8340-1874-8


Schreib-Blog

26. Oktober 2020

Preisträgerinnen

Frauen sichtbar machen

Dieses Jahr wurden zwei der im deutschsprachigen Raum bedeutendsten Literaturpreise und der Literaturnobelpreis an drei Schriftstellerinneny verliehen: Elke Erb erhielt den Büchner-Preis für ihr Lebenswerk, Anne Weber den Deutschen Buchpreis für Annette, ein Heldinnenepos und Louise Glück den Literaturnobelpreis.
Ganz genau weiß ich nicht, warum ich von keiner der drei, bevor sie nicht anlässlich der Preisverleihungen im Feuilleton erwähnt wurden, eine einzige Zeile gelesen hatte … Von der US-amerikanischen Lyrikerin Louise Glück kann man derzeit kein Buch auf Deutsch erwerben. Anne Webers Roman in epischen Versen über die französische Widerstandskämperin Anne Beaumanoir habe ich noch nicht gelesen. Einige Gedichte von der in der DDR bereits erfolgreichen Elke Erb fand ich im Netz.
Möglicherweise liegt es daran, wie Isabella Caldart in ihrem Essay Let’s talk about visibility, baby! in der Literaturzeitschrift allmende (Dezember 2019) schreibt: „Nicole Seifert, die mit ihrem femeinistischen Blog Nacht und Tag auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Buchblog-Award ausgezeichnet wurde, kommentiet Anfang 2019 in einem Blogbeitrag: ,Dass im Deutschunbterricht mal ein Buch von einer Autorin gelesen wird, ist nach wie vor die Ausnahme.‘“ (S. 8).
Im Rowohlt-Verlag erschienen im Herbstprogramm 2019 23 Bücher, 20 von Autoren, zwei von Autorinnen, eins von einem Mann und einer Frau, so ist im gleichen Essay zu lesen. Und: Drei Viertel der Rezensionen in den Feuilletons bespechen Bücher von Autoren und zudem noch ausführlicher, zitiert Caldart eine Studie des Forschungsprojekts #frauenzählen.
Giulia Becker schreibt im gleichen Heft: „Ich nehme auf jeden Fall wahr, dass der Literatur von Männern anders begegnet wird als der von Frauen. Bücher von männlichen Autoren sind für alle da, Bücher von Autorinnen werden meist von Frauen gelesen. Das ist eine ganz seltsame Vorstellung, die bei vielen Männern vorherrscht, nämlich dass die Kunst von Frauen sie nicht betrifft“ (S. 39).
Um so schöner, dass die Jurys der o. g. Preise Werke von Schriftstellerinnen ausgezeichnet und so sie und ihre Werke ins Bewusstsein gerückt, schtbar gemacht haben.
Und übrigens lohnt sich auch die Lektüre der 104. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende (die jetzt schon im 40. Jahr erscheint, ISBN 978-3-96311-270-6)) mit dem Titel „Neuer Feminsimus?“, in der sich 14 Autorinnen (u. a. Lena Gorelik, Annekathrin Kohout und Marlene Stark) literarisch-poetisch oder essayistisch den Fragen nach ihrer Positionierung als schreibende Frauen und im Feminsmus stellen.


19. Oktober 2020

Herkunft – Heimat – Horizonte

Ein Schreibtag in Kaufungen am 7. 11.

Eine Herkunft haben wir alle – aber haben wir auch eine Heimat? Schreibend soll der geografischen, sozialen und kulturellen Herkunft sowie den mannigfaltigen Untertönen des Begriffs Heimat nachgespürt werden. Im Schreiben klären sich Haltungen, aus denen wiederum Bilder von Zukunft, von neuen Horizonten erwachsen können. Die unterschiedlichen Perspektiven der Schreibwerkstattteilnehmenden werden deutlich, wenn in der Gruppe Texte zu Gehör kommen. Ausgewählte Texte können im Rahmen eines Festtages am 14. November anlässlich des 50 Geburtstages der Gemeinde Kaufungen präsentiert werden.

Termin Samstag, 7. November 2020, 14 bis 18 Uhr
OrtBegegnungsstätte Kaufungen (Mitte, Haltestelle Gesamtschule)
Kosten15 € (Kursgebühr, Getränke, Knabbereien)
Anmeldungper Mail bei Kirsten Alers; Anmeldeschluss: 1. 11.
Überweisung an Gemeinde Kaufungen, Stichwort „Kursgebühr Schreibwerkstatt“
IBAN: DE46 5205 0353 0204 0005 89

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