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... eine Gruppe Gleichgesinnter in Sachen Schreiben.
Sie träumen davon, ein Kinderbuch oder eine Autobiografie zu schreiben.
Sie wollen schreibend äußere und innere Landschaften erkunden.
Sie stocken in der Mitte einer Facharbeit oder einer Kurzgeschichte.
Sie müssen für Ihre Firma einen Homepagetext entwickeln.
Sie brauchen einen Flyer für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Sie sollen für Ihre Abschlussarbeit ein Exposé schreiben.
Sie möchten Methoden gegen Schreibprobleme kennen lernen.
Sie brauchen Hilfe bei der Textkorrektur.
Sie möchten alle Gebrauchsmöglichkeiten des Wortes kennen lernen.
Sie glauben, dass es Zeit ist, mit dem Schreiben zu beginnen.

Kirsten Alers

Schreibpädagogin seit 1993
Diplompädagogin
Literacy Manager
Journalistin

Fachbuch zur Schreibgruppen­pädagogik

Kirsten Alers: Schreiben wir! Eine Schreibgruppenpädagogik
Erschienen im Schneider Verlag Hohengehren
2. korrigierte Auflage 2018, ISBN 978-3-8340-1874-8


Schreib-Blog

30. März 2020

Abwarten und Tee trinken …

… und auch mal von der Rolle sein

So mancher Spruch wird in diesen Pandemie-Zeiten plötzlich wieder aktuell oder bekommt eine neue Färbung. Von der Rolle sind wohl einige, bei den teilweise ununterfüttert in die Welt gepusteten Nachrichten (manche unreflektierte Panikmache ist einfach vollkommen überflüssig, da kann man ruhig mal einen Beschwerdebrief an den Presserat schreiben!) ist es auch eine individuell und innerpsychisch täglich zu bewältigende Herausforderung, nicht in aufkommender Panik zu versinken. Abwarten und Tee trinken, ist da schon ein besserer Spruch und Rat. So entstehen neue Sprüche, die auch dazu dienen, auf dem Teppich zu bleiben (ha!): Hefe ist das neue Klopapier.
Und dann werde ich auf Zitate gestoßen von großen weisen DenkerInnen vor unserer Jetztzeit: Blaise Pascal, ein französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph, der von 1623 bis 1662 lebte, schrieb: „Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.“ Das ist doch mal eine Aufforderung! Xavier de Maistre verbrachte 42 Tage in nur einem Raum und schrieb anschließend Die Reise um mein Zimmer; das war 1790! Das Buch endet mit folgenden Sätzen: „Dachten sie wirklich, sie würden mich damit bestrafen, dass sie mich in mein Zimmer verbannten. Ebenso gut könnte man eine Maus in einen Kornspeicher stecken.“
Und dann, während des vergleichsweise recht komfortablen Eingesperrtseins, das die meisten von uns in diesem Lande gerade aushalten, genießen oder beides, kann man dann auch noch mal an diejenigen denken, die derzeit überhaupt kein Problem mehr zu haben scheinen, ja geradezu gar nicht mehr zu existieren scheinen: die Millionen Flüchtlinge, die Verhungernden und die von der Hass- und Rassismus-Pandemie Betroffenen!
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