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... eine Gruppe Gleichgesinnter in Sachen Schreiben.
Sie träumen davon, ein Kinderbuch oder eine Autobiografie zu schreiben.
Sie wollen schreibend äußere und innere Landschaften erkunden.
Sie stocken in der Mitte einer Facharbeit oder einer Kurzgeschichte.
Sie müssen für Ihre Firma einen Homepagetext entwickeln.
Sie brauchen einen Flyer für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Sie sollen für Ihre Abschlussarbeit ein Exposé schreiben.
Sie möchten Methoden gegen Schreibprobleme kennen lernen.
Sie brauchen Hilfe bei der Textkorrektur.
Sie möchten alle Gebrauchsmöglichkeiten des Wortes kennen lernen.
Sie glauben, dass es Zeit ist, mit dem Schreiben zu beginnen.

Kirsten Alers

Schreibpädagogin seit 1993
Diplompädagogin
Literacy Manager
Journalistin

Fachbuch zur Schreibgruppen­pädagogik

Kirsten Alers: Schreiben wir! Eine Schreibgruppenpädagogik
Erschienen im Schneider Verlag Hohengehren
2. korrigierte Auflage 2018, ISBN 978-3-8340-1874-8


Schreib-Blog

5. April 2021

Funde am Karfreitag

Wörter auf der Untersuchungsliege

durch ein paar Zeitungsstapel gelesen (nicht weniger prokratinierend), also genauer gesagt habe ich die meisten Zeitungen und Zeitschriften (ZEIT, SZ … inkl. aller Magazine) nur durchgeblättert, irgendwie auch ein bisschen pflichtschuldig, einfach wegschmeißen geht eben doch nicht, selbst wenn sie schon sechs Wochen da liegen und ich die Lektüre nicht vermisst habe … Und dann finde ich ja auch immer etwas, das mich erreicht, das mich angeht.

Ausgerechnet in chrismon (4/2021) habe ich dann zwei mich erreichende, mich angehende Dinge gefunden:

  1. Ursula Ott, Chefredakteurin von chrismon, hat seit Kurzem einen Podcast: „Sprachstunde“. In diesem untersucht sie mit jeweils einem Gast zusammen ein Wort, das Menschen weh tut – und wenn diese Menschen ihr Verletztsein äußern, vehement verteidigt wird. Das jeweilige Wort kommt auf die Untersuchungsliege, bisher lagen dort die diese drei Wörter:
    • Exotisch (die Mannheimer Schulamtsdirektorin Florence Brokowski-Shekete ist zu Gast),
    • Problemstadtteil (die ehemalige Lübecker Kultursenatorin Annette Borns ist zu Gast),
    • Männlichkeit (Gianni Jovanovic ist zu Gast, Unternehmer, Performer, Roma-Aktivist).
  2. Außerdem habe ich folgendes Zitat von Wladimir Kaminer gefunden (im Gespräch mit Barbara Schöneberger): „Mich hat meine Tochter aufgeklärt, dass ich sexistisch und rassistisch bin, das habe ich nicht gewusst. Aber wir sind alle so, nicht weil wir schlechte Menschen sind oder andere nicht mögen, sondern weil wir es nicht anders kennen, deshalb merken wir es nicht und empören uns, wenn uns jemand darauf hinweist. Meine Tochter lernt europäische Ethnologie und Genderstudies, sie macht jetzt den Master – und ich möchte auch den Master machen und die veränderte Welt besser verstehen" (S. 30). Wie schön, dass es Menschen gibt, die sich öffnen.

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